Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, verricht das Deine nur getreu und trau des Himmels reichem Segen, so wird er bei dir werden neu. Denn welcher seine Zuversicht auf Gott setzt, den verlässt er nicht



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Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, verricht das Deine nur getreu und trau des Himmels reichem Segen, so wird er bei dir werden neu. Denn welcher seine Zuversicht auf Gott setzt, den verlässt er nicht.

Georg Neumark




Bericht des Superintendenten auf der Frühjahrssynode des Evangelischen Kirchenkreises Mühlhausen am 15.März 2008-

im Haus der Kirche in Mühlhausen

Sehr geehrte Synodalinnen und Synodale,

sehr geehrte Gäste,

liebe Schwestern und Brüder,


auf der letzten Tagung der Kreissynode in dieser Legislatur komme ich gern dem Wunsch des Präsidiums nach, in meinem Bericht den Versuch zu unternehmen, die fünf Jahre zu überschauen. So zu sagen, einen Gesamtüberblick zu geben, ohne unüberschaubar zu werden. Und das geht m. E. nur, wenn ich in einem Längsschnitt den Fragen nachgehe, was hat sich entwickelt und welche konzeptionellen Ansatzpunkte sind neu entstanden. Die von mir gegebenen Synodenberichte in den fünf Jahren setzten durch die jeweiligen Überschriften inhaltliche Schwerpunkte.
Von Psalm, 31, 9b: „Du stellt unsere Füße auf weiten Raum“ zur Frühjahrssynode 2004 bis zu Paul Gerhardts: „Prüf alles wohl, und was mir gut, das gib mir ein.“ spannt sich der inhaltliche Bogen der Legislaturperiode. Am Anfang stand der Aufgabenhorizont: „Du stellst unsere Füße auf weiten Raum.“ Dabei muss uns bewusst sein, dass wir als Kirche Mitverantwortung tragen für die Welt bis hinein zu den gegenwärtigen Krisen der globalisierten Welt.
„Und er zog aus und wusste nicht, wo er hin käme“, so die Überschrift des Berichts zur Herbstsynode 2004. Was bedeutet es für uns als Kirchenkreis zwischen einer religiös sprachlos werdenden Gesellschaft und der Gefahr einer kulturell-religiösen Offenheit in der die Konturen und Kriterien biblischer Theologie entschwinden, Rechenschaft vom Glauben an Jesus Christus zu geben?
Das geht nur, wenn wir „sichtbar machen, was uns trägt“, so das Motto auf der Frühjahrssynode 2005. Der „Grund, der gelegt ist in Jesus Christus“, ermöglicht uns das. „Einen anderen Grund kann niemand legen, als den, der gelegt ist welcher ist Jesus Christus“

(1. Kor. 3,11) und „Ein jeder sei gesinnt, wie Jesus Christus auch war“ (Phil.2,5), hieß es im Herbst 2005 und Frühjahr 2006. Von diesem Grund aus ist es uns aufgegeben in den Kirchengemeinden des Kirchenkreises jede auch noch so unterschiedliche Situation als Gestaltungsspielraum zu nutzen. Und das zieht sich durch alle Berichte hindurch. In vielfältiger Weise ist dies in den letzten Jahren im Kirchenkreis geschehen. M. E. muss das auch so sein, denn „Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes“ (Lk. 9,62), so habe ich den Bericht im Frühjahr 2007 überschrieben. Aus den ehemals drei Kirchenkreisen kommend, schauen wir längst gemeinsam nach vorn.


Und schließlich können wir alles, was gewesen ist, in der zurückliegenden Legislatur mit den Worten Paul Gerhardts in Gottes Hand legen: „Prüf alles wohl und was mir gut, das gib mir ein.“ (Herbstsynode 2007)

Liebe Synodalinnen und Synodale,


so wie ich inhaltlich einen Zusammenhang über die Legislaturperiode hergestellt habe, so will ich versuchen, Entwicklungslinien in insgesamt neun Abschnitten zu beschreiben.


  1. Mitarbeitersituation

  2. Finanzentwicklung und Gebäudesituation

  3. Gemeindeglieder und deren Befähigung für das Ehrenamt

  4. Kinder- und Jugendarbeit

  5. Kirchenmusik

  6. Partnerschaft zum Kirchenkreis Eschwege

  7. Diakonie

  8. Zukunftspreis

  9. Ausblicke



1. Mitarbeitersituation
Hatten wir 2003 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verkündigungsdienst, so sind es 2008 noch 63. Dazu kommen zwei Projektstellen, die außerhalb des Stellenplanes stehen und von der Kirchenprovinz Sachsen zu 70 % gefördert werden.

Aufgeschlüsselt auf die verschiedenen Berufsgruppen sieht das folgendermaßen aus:

- Pfarrerinnen und Pfarrer sind gleich geblieben -39 –

- Die gemeindepädagogischen Mitarbeiterinnen sind drei weniger

geworden (von 20 auf 17).

- Jugendmitarbeiter sind von zwei auf drei gestiegen.

- Die Kantoren sind mit vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch

gleich geblieben.

2003 betrug der Beschäftigungsumfang 50,89 VE

2008 hingegen nur noch 47,76 VE.


An dieser Stelle will ich nicht unerwähnt lassen, dass im Berichtszeitraum vier neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kirchenkreis gekommen sind.

Frau Claudia Faust ist als ordinierte Gemeindepädagogin in der Region Langensalza West tätig. Sie wurde am 1.12.07 von unserer Pröpstin, Frau Begrich in Flarchheim ordiniert.

Als Kantor hat Herr Albrecht Lobenstein am 1.1.08 seinen Dienst in Bad Langensalza begonnen.

Die zwei vorhin erwähnten Projektstellen sind im Gut Beinrode durch die ordinierte Gemeindepädagogin, Frau Sabine Münchow und in Mühlhausen für das Bachfest 2009 durch Frau Pfarrerin i. E. Carola Scherf besetzt worden.




2. Finanzentwicklung und Gebäudesituation
An einigen Eckpunkten will ich verdeutlichen, dass wir auf eine recht solide Finanzentwicklung zurückschauen können. Letztlich ist die Finanzierung eine wichtige Grundlage unserer Arbeit bis in die Kirchengemeinden hinein.

Bevor ich allerdings zu einigen Zahlen komme, ist es mir ein großes Anliegen, unserem Kirchlichen Verwaltungsamt zu danken. Wir haben unter der Leitung von Frau Neid eines der kompetentesten Verwaltungsämter in der Kirchenprovinz Sachsen. Die positive Arbeitsatmosphäre, die Gemeinschaft und das gute Miteinander der insgesamt 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für mich die Voraussetzungen für gelingende Verwaltung in enger Verzahnung mit dem Kirchenkreis. Durch die Sanierung des Gebäudes konnten in den letzten Jahren die Arbeitsbedingungen wesentlich verbessert werden.


Nun zur Finanzentwicklung:

Standen 2003 für den Verkündigungsdienst und die Aufgaben des Kirchenkreises insgesamt 2,062 Mio. € zur Verfügung sind es 2008 2,18 Mio. €. Die leichte Steigerung geht zurück auf höhere Kirchensteuereinnahmen – und das trotz Rückgang der Gemeindeglieder. Das gesamte Haushaltsvolumen betrug 2003 6,5 Mio. € und 2007 7,6 Mio. €. Unschwer lässt sich aus diesen Eckzahlen erkennen, dass es keine gravierenden Einbrüche gab und dass sehr verantwortlich mit den Finanzen umgegangen wurde, bzw. die Aufgaben, die finanziert werden mussten, gestiegen sind.

Eine weitere wichtige Grundlage unserer Arbeit sind die kirchlichen Gebäude. Wir haben 107 Kirchen. Neben vielen kleinen Maßnahmen auch an Orgeln und Glocken wurde in größerem Umfang an 40 Kirchen gebaut. Hauptmaßnahmen waren Dächer, Holzinstandsetzungen einschließlich Schwammbekämpfung, Türme und Außenmauern. Von 2003 bis 2007 wurden insgesamt 7,5 Mio. € dafür ausgegeben. Eine gewaltige Summe, die nur durch Mischfinanzierungen möglich wurde: 40 % der Mittel kamen durch Städtebauförderung, 20 % sonstige Drittmittel, 10 % Denkmalpflegemittel, 19 % Kirchenkreismittel und 11 % Eigenmittel der Kirchengemeinden. Von 58 Pfarrhäusern sind 29 Pfarrdienstsitz. An 18 Pfarrhäusern mit Dienstsitz wurden Komplettsanierungen bzw. Einzelmaßnahmen durchgeführt. 12 Pfarrhäuser, die vermietet sind, wurden saniert. Aufgrund des schlechten baulichen Zustands musste das Pfarrhaus in Klettstedt abgebrochen werden. Ein Pfarrhaus wurde verkauft. Die Investitionssumme im Zeitraum von 2003 bis 2007 beträgt 780 T €.

Neben Kirchen und Pfarrhäusern wurde auch in Gemeindehäuser, Kindergärten und Schulen investiert, insgesamt 1,345 Mio €. Ohne die Gebäude, die dem Kirchenkreis direkt zur Arbeit zur Verfügung stehen, wurden also ca. 10,5 Mio. € in den Gebäudebestand investiert. Nach Einschätzung unserer Baupflegerin, Frau Bergt hat das dazu geführt, dass es wirklich gefährdete Kirchen in unserem Kirchenkreis nicht gibt. Dennoch ist noch einiges zu tun, vor allem an Türmen und Dächern.




3. Gemeindeglieder und deren Befähigung zum Ehrenamt
Während wir am Beginn der Legislaturperiode 2003 im Kirchenkreis insgesamt 40.500 Gemeindeglieder waren, sind es 2008 noch 38.000, also 1.500 weniger. Bei der demografischen Entwicklung ist dieser Rückgang nachvollziehbar, wenn auch nicht beruhigend. Denn 1.500 Gemeindeglieder in fünf Jahren weniger, bedeutet eine große Kirchengemeinde weniger. Aus Sicht der Kirchenprovinz Sachsen bedeutet diese demografische Entwicklung im Grunde genommen ein Kirchenkreis weniger. Der Rückgang der Bevölkerung geht am Kirchenkreis in den drei Landkreisen Unstrut-Hainich, Eichsfeld und Wartburgkreis nicht vorbei.

Dagegen erlebe ich aber ganz engagierte Gemeindeglieder. Die vier Angebote zur Weiterbildung Ehrenamtlicher im Kirchenkreis werden bewusster wahr genommen.

So fand in dieser Legislatur der zweite Lektorenkurs unter der Leitung unseres Lektorenbeauftragten statt. Darüber hinaus haben sich auch Lektorentage in der Propstei etabliert.

Inzwischen werden die Werkstätten für Kindergottesdienst (2008 die 13. Werkstatt) und für die Frauenarbeit (2008 die 8.) stark frequentiert.

Auch die Jugendleitercard muss an dieser Stelle erwähnt werden. Jugendliche werden befähigt, Verantwortung zu übernehmen.
Ich denke, wir haben in unseren Gemeinden noch viele Ressourcen. Ehrenamtliche sind bereit dazu, ohne Begleitung geht es allerdings nicht. Und diese wird ausschließlich von den hauptberuflichen Mitarbeitern geleistet. In Zukunft werden wir noch stärker unser Augenmerk auf diese Befähigung lenken müssen.


4. Kinder- und Jugendarbeit
Schwerpunktmäßig wähle ich diesen Arbeitsbereich aus, um Entwicklungen aufzuzeigen.

Bei Kindergruppen ist auffallend, dass bei gleichbleibender Anzahl von Gruppen, es sind 75 im gesamten Kirchenkreis, die Zahl der Kinder in

den Gruppen von 666 auf 782 gestiegen ist. Unsere Gemeindepädagoginnen machen zusätzliche Angebote in den Kindertagesstätten. Zugenommen hat auch die Zahl der Ehrenamtlichen, die selbständig Gruppen leiten. Verändert hat sich allerdings die Altersstruktur. In den Kindergruppen sind zumeist Kinder der Altersstufe 1. – 4. Klasse vertreten. Neu entstanden ist immer stärker die Teenyarbeit. Inzwischen gibt es über den Kirchenkreis verteilt 14 Teenykreise. Eine feste Tradition haben die alle zwei Jahre stattfindenden Teenytage.

Auch in der Jugendarbeit haben sich neue Entwicklungen gezeigt. Neben mehr festen Jugendgruppen, besonders im Eichsfeld, zeigt sich auch auf der Kreisebene eine neue Struktur ab. Seit 2006 gibt es einen Kreisjugendkonvent, in dem der Kirchenkreis repräsentativ vertreten ist. Vertreter aus Ballhausen, Treffurt, Oberdorla, Mühlhausen, Geisleden und Rüdigershagen kommen regelmäßig zusammen. Im Eichsfeld gibt es darüber hinaus einen regionalen Jugendkonvent. Vernetzendes und regionales Arbeiten sind unerlässlich geworden. Eine Folge dieser Erkenntnis ist auch die Entscheidung des Kirchenkreises, in Worbis ein Jugend-- Tagungs- und Freizeithaus entstehen zu lassen.

Insgesamt muss festgestellt werden, dass sich im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit die Struktur gefestigt hat und unsere Referenten sich ausgesprochen engagiert konzeptionell Denkend einbringen.

Im Bereich Langensalza und Mühlhausen sind durch die Evangelischen Schulen bis in die Kirchengemeinden Synergieeffekte spürbar. Jugendliche übernehmen Verantwortung für Kirche, wenn wir sie ihnen geben. Die Jugendkirche ist dafür ein gutes Beispiel. Zum Trägerkreis gehören zumeist Jugendliche vom Evangelischen Schulzentrum.




5. Kirchenmusik
An dieser Stelle will ich nicht über die gesamte Kirchenmusik im Kirchenkreis berichten, das wäre wohl auch einmal eine Aufgabe für unseren Kreiskantor Oliver Stechbart.
Bevor ich auf drei neue Entwicklungen hin weise, muss ich erwähnen, dass der Leiter des Eichsfelder Posaunenchores, Herr Starker am 4.3.08 mit dem Ehrenring des Landkreises Eichsfeld für sein über 50jähriges ehrenamtliches Engagement geehrt wurde.
Nun zu den Entwicklungen:

Erfreulich ist, dass das miteinander Singen und Musikzieren gerade auch in den ländlichen Gemeinden zugenommen hat. Der Jugendchor Kirchheilingen, geleitet von den Pfarerrinnen Wohlfarth und Eisert, ist zu einem richtigen Regionalchor gewachsen und für viele zu einer geistlichen Heimat geworden.

Das Musicalprojekt in der Region Langensalza-West geht jetzt bereits in das vierte Jahr. Es verbindet unter der Leitung von Kantorin Daniela Stechbart hauptberufliche Mitarbeiter, Ehrenamtliche und Kinder aus ganz verschiedenen Orten der Region.

Auch im Eichsfeld ist unter der Regie von Jugendwart Marcus Aß ein kleiner Jugendchor entstanden.




6.Partnerschaft zum Kirchenkreis Eschwege
Die Partnerschaftsbeziehung zum Kirchenkreis Eschwege hat in den letzten Jahren eine klarere Struktur bekommen. Am 30.4.2005 haben wir dies in einem Vertrag schriftlich und per Beschluss erklärt. Zu einer festen Tradition sind seit dem die Partnerschaftsgottesdienste geworden. Als Termin dafür haben wir immer den Sonnabend vor dem Sonntag Laetare festgelegt. In diesem Jahr waren wir in Langensalza – Ufhoven zusammen. Als Folge der synodalen Arbeit über das Thema „Kirche in ländlichen Räumen“ fand am 17.11.2007 ein gemeinsamer Gemeindekongress in Treffurt statt. Die Workshops, die jeweils von verschiedenen Initiativen und Gruppen beider Kirchenkreise gestaltet wurden, sollten Anregungen geben für die eigene Arbeit vor Ort.
7. Diakonie
Ein Bericht über die gesamte Arbeit unseres Diakonischen Werkes steht auch hier nicht an, da müsste ich ausführlich über die einzelnen Arbeitsbereiche reden.

Ich will hier nur zwei Beobachtungen benennen. Zum einen habe ich den Eindruck, dass die Verzahnung des Diakonischen Werkes mit dem Kirchenkreis sich noch enger in den letzten Jahren gestaltet hat. Im Vorstand sind neben der Amtsleiterin, Frau Neid, der Diakoniepfarrer, Herr Pfarrer Moritz und neben mir noch zwei weitere Vertreter, Herr Schulze und Herr Fuchs, die gleichzeitig auch Mitverantwortung im Kreiskirchenrat tragen. So sind wir immer ganz nah dran an den Dingen der praktischen Nächstenliebe.

Die zweite Beobachtung hat damit zu tun, dass wir mit unserem Diakonischen Werk Menschen erreichen, die sonst in Gemeindekreisen und –gruppen weniger vertreten sind. Es ist ohnehin für mich zwar nicht statistisch erfasst, aber gefühlt so, dass in vielen Kreisen bis hin zur Jugendarbeit, eher, wie man früher sagte, das „Bildungsbürgertum“ vertreten und engagiert ist. Bei Jugendgruppen ist es m. E. ganz auffällig, dass dort mehr Gymnasiasten zu finden sind. Das Diakonische Werk ist dagegen oft Anlaufstelle für Ausgegrenzte und sozial Schwache. Ob in der Tafel oder in der Wärmestube oder aber auch in unserem Jugendsozialprojekt „Boje“ bekommen wir Kontakt zu Menschen, die wir sonst nicht erreichen.


8. Zukunftspreis
Um Projekte in den Kirchengemeinden zu fördern, die zukunftsweisend für uns als Kirche sein können, um das Evangelium unter den Menschen vielfältig zum Leuchten zu bringen, hat der Kreiskirchenrat beschlossen, jährlich einen Zukunftspreis zu vergeben. 2007 gab es diesen das erste Mal. Fünf förderfähige Projekte wurden eingereicht. Die 5.000,- € wurden verteilt auf folgende Projekte:


  1. Platz: Heimatnachmittag zum Thema: Rüdigershagen

in der DDR-Zeit 1945 – 1989 1.650,00 €

  1. Platz: Jugendchor Kirchheilingen 1.350,00 €

  2. Platz: Kindermusical in der Region Langensalza-West 1.000,00 €

  3. Platz: Phantasiewerkstatt in der Kirchengemeinde

Bollstedt 650,00 €

  1. Platz: Gospel-Projekt in der Kirchengemeinde

Großengottern 350,00 €
Am 14.12.07 wurden die Preise in einem kleinen Festakt vergeben. Auch in diesem Jahr können bis zum Reformationstag Projekte eingereicht werden. Die Preisverleihung erfolgt wieder in der Adventszeit.


9. Ausblicke
In den acht Längs- und Querschnitten konnte ich natürlich nur eine Auswahl treffen. Der letzte Abschnitt soll aber auf einen Arbeitsbereich hinweisen, der mir fehlt und auf einen Höhepunkt, den wir im Kirchenkreis in diesem Jahr begehen.

Also mir fehlt die Familienarbeit. Nun könnten wir sagen, wir haben doch die Burg Bodenstein als Zentrum dafür. Das stimmt. Ich meine aber Ansätze in den Kirchengemeinden, wo überlegt wird, was tun wir für unsere Familien. Damit meine ich nicht, die klassische und traditionelle Form der Familiengottesdienste allein, sondern eher eine Arbeit, die ich familienmäßige Begleitung nennen würde. Wie erreichen wir Familien und welche regionalen Projekte sollten dafür entwickelt werden?


Nur auf einen Höhepunkt lassen Sie mich am Ende meines Berichtes verweisen. Vom 12. bis 14. September 2008 findet die Jahrestagung des GAW in Worbis statt. Der Kreiskirchenrat hat beschlossen, aus diesem Anlass am 13.9.08 zu einem Kreiskirchentag nach Worbis einzuladen. Merken Sie sich diesen Termin schon in Ihrem Kalender vor.

Liebe Synodalinnen und Syodale,


bleibt mir noch, ihnen ganz herzlich zu danken, für ihre Mitarbeit. Mein besonderer Dank gilt denen, die darüber hinaus, in den letzten fünf Jahren die Entwicklungen im Kreiskirchenrat mit gestaltet haben. Es war wirklich eine gute Zeit, sehr konzentriert und engagiert haben sie sich eingebracht.

Außerdem möchte ich es nicht versäumen, an dieser Stelle auch unserem Präsidium, Herrn von Marschall, Frau Kaufhold und Herrn Schulze ganz herzlich zu danken.

In diesen Dank schließe ich auch Herrn Pfarrer Uhlig mit ein, der sich über sieben Jahre als Synodaler auch in der Funktion als mein Stellvertreter und Vorsitzender des Finanzausschusses intensiv in den Kirchenkreis eingebracht hat. Er hat zum 31.03.08 seine synodalen Ämter niedergelegt. Da er heute nicht da sein kann, haben wir ihn bereits in der Kreiskirchenratssitzung am 26.02.08 verabschiedet.

Das Zusammenwirken vieler hat diese Entwicklungen im Kirchenkreis in den letzten Jahren ermöglicht. Am Anfang und am Ende steht allerdings das Dazutun Gottes, ohne das wir nichts wären. Deshalb ist die letzte Strophe des Liedes „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ von Georg Neumark auch in Zukunft für alles im Kirchenkreis von Bedeutung:


Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, verricht das Deine nur getreu und trau des Himmels reichem Segen, so wird er bei dir werden neu. Denn welcher seine Zuversicht auf Gott setzt, den verlässt er nicht.
Vielen Dank für ihre Geduld und Aufmerksamkeit.



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