5 Phraseme und Tropen als Mittel der Textkohärenz....................................................... 69
ZUSAMMENFASSUNG…....………………………………………….…….............. 71
VERWENDETE ABKÜRZUNGEN………………………………....................... 73
LITERATURVERZEICHNIS……………………………………............................. 74
ANLAGEN
E I N L E I T U N G
In meiner Diplomarbeit befasse ich mich mit dem Thema: Stilistische Funktionen der Phraseologismen in Printmedien. Dieses Thema verarbeite ich aufgrund der Artikel, die in den Wochenmagazinen DER SPIEGEL und DIE ZEIT erschienen. Es handelt sich um eine vergleichende Analyse. Ich versuche festzustellen, in wieweit sich diese zwei Printmedien im Gebrauch der Phraseologismen unterscheiden und welche stilistischen Funktionen die Phraseologismen in diesen zwei Printmedien haben.
Das Material meiner Arbeit bilden Phraseologismen von drei Exemplaren der Zeitschrift DER SPIEGEL (Nr. 18 / 29. April 2006; Nr. 19 / 8. Mai 2006; Nr. 27 / 3. Juli 2006) und von drei Exemplaren der Zeitung DIE ZEIT (Nr. 25 / 14. Juni 2006; Nr. 26 / 22. Juni 2006; Nr. 27 / 29. Juni 2006). Ich habe insgesamt 213 Phraseologismen aus dem SPIEGEL und 254 Phraseologismen aus der ZEIT gesammelt. Ich habe bei der Erstellung des Materials keine Auswahl gemacht und habe alle Phraseologismen aus den verschiedenen Textsorten und aus den Artikeln mit verschiedenen Themen (Politik, Ökonomie, Kultur, Bildung usw.) gesammelt.
Im theoretischen Teil meiner Arbeit widme ich mich der Phraseologie und den Phraseologismen zuerst allgemein. Ich definiere Merkmale der Phraseologismen (mit Hilfe der Werke Phraseologie der deutschen Gegenwartsprache von Wolfgang Fleischer und Phraseologie: Eine Einführung am Beispiel des Deutschen von Harald Burger) und beschreibe, wie und nach welchen Kriterien wir die Phraseme einteilen können. Eine besondere Aufmerksamkeit schenke ich den stilistischen und kommunikativ-pragmatischen Aspekten der Phraseologismen, denn gerade dieser Aspekt ist wichtig für meine Arbeit. Im theoretischen Teil charakterisiere ich noch die beiden Wochenmagazine (ihre Geschichte, Rubriken u. ä.).
Im praktischen Teil vergleiche ich Funktionen und Gebrauch von Phraseologismen in den beiden Printmedien. Zuerst stelle ich mir die Frage, welche Phraseologismen überwiegen, ob volkstümliche oder kulturelle. Danach befasse ich mich mit den Variationen und Modifikationen der Phraseologismen, weil vor allem die Modifikationen der Phraseologismen für den publizistischen Stil besonders typisch sind und hier eine wichtige Rolle spielen. Weiter analysiere ich die Phraseologismen aus der stilistischen und kommunikativ-pragmatischen Sicht. Dann interessiert mich Benutzung und Funktionen der Phraseologismen in verschiedenen Textsorten (Meldung, Bericht, Nachricht, Kommentar, Reportage, Titelgeschichte, Feuilleton…). In jeder Textsorte erfüllen die Phraseologismen eine andere Funktion. Welche, das ist das eine Ziel meiner Analyse und das andere Ziel ist festzustellen, ob sich beide Wochemagazine in der Benutzung der Phaseologismen in gleichen Textsorten unterscheiden oder nicht. Im letzten Kapitel meiner Arbeit werde ich mich mit dem Thema Textkohärenz befassen. Ich will feststellen, ob sich Phraseologismen zusammen mit bildlichen Ausdrücken (Tropen) auch an der Textkohärenz beteiligen.
Die Anlagen meiner Arbeit bilden Artikel, an denen ich Vorkommen und Funktion der Phraseologismen demonstriere.
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