Kurz-Protokoll des Treffens der ggz mit den gemeinnützigen Institutionen des Bezirks Zofingen Datum und Zeit: Donnerstag, den November 2013, ab 19 Uhr Ort: Kustorei am Thutplatz in 4800 Zofingen, Saal im Stock Anwesend: Spurgruppe



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Gemeinnützige Gesellschaft des Regionalverband

Bezirks Zofingen (GGZ) zofingenregio

Kurz-Protokoll
des Treffens der GGZ mit den gemeinnützigen Institutionen des

Bezirks Zofingen

Datum und Zeit: Donnerstag, den 7. November 2013, ab 19 Uhr

Ort: Kustorei am Thutplatz in 4800 Zofingen, Saal im 1. Stock


Anwesend: Spurgruppe

Amman Gaby, Zofingen

Bichsel Iris, Glashütten, Präsidentin GGZ


Boschung Margrit, Oftringen, Projektleiterin

Bürge Gabriela, Safenwil

Frösch Rainer, Zofingen, Leiter Regionalplanung zofingenregio
Gesprächsrunde

Sommer Willi, Gemeindeammann Brittnau

Widmer Elisabeth, Vereinsvertreterin Aarburg


Frauenverein Aarburg

Solito Amsler Antoinette, Aarburg


Widmer Elisabeth, Aarburg


Gemeinnütziger Frauenverein Brittnau

Gautschi Corinne, Brittnau

Waldmeier Esther, Brittnau

Gemeinnütziger Frauenverein Murgenthal

Gerteiser Maja, Riken


Schweiz. Gemeinn. Frauenverein, Sektion Zofingen

Kohler Inge, Strengelbach

Schweizer Silvia, Zofingen

Heinz Meyer-Stiftung
Berger Trudy, Zofingen
Jugendfürsorgeverein des Bezirks Zofingen

Siegrist Walter, Zofingen


ROKJ

Arn Raphael, Vordemwald



Spenden- und Legatenfonds

Rüegger Ueli, Zofingen

Meyer- Husner Ruth, Zofinggen

Spiis&Gwand

Sonja Neuenschwnader, Oftringen



Stiftung Hilfe zur Selbsthilfe

Riniker Pietro, Vordemwald



Stiftung Taubstummenanstalt
Buchmüller Stefan, Zofingen

Hunziker Urs, Vordemwald

Hottiger Trix, Zofingen

Gäste

Brünisholz Lothar, Zofingen

Frösch Iris, Zofingen, Vorstand GGZ

Fehlmann Dorly, Oftringen, ehem. Vorstand GGZ



Programm:

1. Begrüssung durch die Präsidentin GGZ


2. Vorstellen des Projekts „ Kooperation von Gemeinden und Vereinen fördern“, Frau Margrit Boschung, Projektleiterin
3. Gesprächsrunde und Diskussion zum Thema mit dem Gemeindeammann Willi Sommer, Brittnau und Elisabeth Widmer, Vereinsvertreterin
4. Fragen, Diskussion zum Thema
5. Weiterbildungsthema für das nächste Herbsttreffen 2014 festlegen
6. Apéro riche


Zusammenfassung der Programmpunkte Ziff. 1, 2 und 5

Siehe beigelegten PowerPoint- Präsentation.


Zusammenfassung der Programmpunkte Ziff. 3 und 4

Gesprächsrunde mit Elisabeth Widmer (EW), Vereinsvertreterin von Aarburg und Willi Sommer (WS), Gemeindeammann von Brittnau

Gesprächsführung: Iris Bichsel
Frage an WS:

Was für einen persönlichen Stellenwert haben die Vereine in Brittnau für Dich und in diesem Zusammenhang die Freiwilligenarbeit?

Ohne Vereinsleben sind die Gemeinden tot. Ohne Vereine braucht es auch den Gemeinderat nicht. Funktionierendes Vereinsleben hilft der Kommunikation untereinander.

Präsidentenkonferenz (jährlich): Präsentation wichtiger G-Anliegen und der Vereinsanlässe = gegenseitiger Infoaustausch / Kommunikation

Vereine = Jugendförderung; Gemeinden stellen Lokale zur Verfügung.




Frage am EW:

Wie sieht die Vereinslandschaft in Aarburg aus? (ca. Anzahl Vereine, ist das Nachwuchsproblem ein Thema?)

7‘300 Einwohner; 60 verschiedene Vereine (versch. Natur). Alle haben Nachwuchsschwierigkeiten oder Schwierigkeiten in der Besetzung des Vorstands.

Vereine fühlen sich von der Gemeinde bei verschiedenen Anlässen „gebraucht“; so entsteht eine schlechte Stimmung gegenüber der Gemeinde.
Frage am WS:

Was wird von Seiten der Gemeinde Brittnau bereits unternommen/angeboten, um eine gute Zusammenarbeit zu fördern?

Beispiel Fasnacht: Randalierer bei der Eröffnung; Bewilligung für Anlass wurde in Frage gestellt. Keine Bewilligung mehr=> das gäbe Krieg in der Gemeinde. Gespräch gesucht mit der Regionalpolizei; es gab eine Lösung/Zusammenarbeit. Anlässe in diesem Rahmen können heute problemlos durchgeführt werden. Situation stimmt heute. Erarbeitete Reglemente für Grossanlass könnten auf IT-Plattform gestellt werden für andere Gemeinden.


Ist es manchmal schwierig die Bedürfnisse der Gemeinde und der Vereine unter einen Hut zu bringen? Beispiel?

Vor zwei Jahren wurde ein Freiwilligenanlass organisiert; die Gemeinde hat auch Geschenke an die Vereine aufs neue Jahr versandt.

Gesuche der Vereine gehen problemlos über die Bühne. Zusammenarbeit funktioniert gut. Ansonsten gibt es keine Sorgen in Brittnau.
Frage an EW:

Anhand Deiner Erfahrungen: Wie gut funktioniert die Kooperation zwischen der Gemeinde und den Vereinen in Aarburg?

Übergeordnet funktioniert es in Aarburg gut. Es gibt den Vereins- und Vorstandskalender (wird vom Vorort erstellt), leider hat nur ein Grusswort der Gemeinde Platz. Z.T. zuwenig Wertschätzung der Gemeinde gegenüber den Vereinen.

Gemeinde müsste Plattform bieten, um Kooperation anzugehen, z.B. runder Tisch.

Bekanntheitsgrad einer Ansprechperson auf der Gemeinde (niederschwellige Ebene!) müsste bekannt sein => ein Ansprechpartner auf Augenhöhe.


Frage an EW:

Du hast jetzt von unserem Projekt erfahren, das dieses Thema aufgegriffen hat. Stimmt für Dich der Ansatz oder der Einstieg, den die GGZ mit dem Projekt macht?

Sehr gute Idee, bedingt noch viele Gespräche und gegenseitiges Verständnis.

Machbare Form der Vernetzung.

Chance, die Differenzierung der Vereine zu umgehen (männlich/weiblich).

Infos: Wie holen wir Leute in den Vorstand? Wo holen wir Hilfe, wenn Strukturen des Vereins verändert werden müssen?

Aushängeschild für die Region.


Frage an WS:

Was für Vorteile siehst Du für Deine Gemeinde und für unseren Bezirk mit dieser IT-Plattform? Inwiefern wäre es für Deine Gemeinde hilfreich?

IT-Plattform kann die Gemeinde sicher brauchen;

Z.B. Reglement für Grossanlass aufladen, Weiterbildung für Vereinsvorstände anbieten, z.B. Wie mache ich ein einfaches Protokoll; was muss ich als Kassier machen; ein einheitliches Formular zur Verfügung stellen. Plattform kann versch. Hilfestellungen und Infos geben; auch für junge Leute, die neu in einem Verein sind.
Fragen ans Publikum

Was ist ihre Meinung zu der Idee, eine solche IT-Plattform (virtueller Marktplatz) aufzugleisen?

Was müsste sie leisten können? Was müsste es beinhalten?

Würden sie inhaltlich noch etwas ergänzen? Wenn ja, was?

IT - Plattform wäre für div. Fragestellungen oder Infos hilfreich. Es stellt sich z.B. die Frage, wie man Mitglieder finden kann; in ländlichen Gegenden noch einfacher Vereinsmitglieder zu finden.

„Wo bekomme ich Hilfe für ….“ => Link auf Beratungsstellen; zeigen dass es machbar ist.

GGZ: in Zofingen Organisation einer Infoveranstaltung/ Weiterbildung für Vereinsvorstände (z.B. Vitamin B).


Hr. Brünisholz:

Unterschiede zwischen ländlichen und städtischen Gemeinden was den Kontakt zu den Behörden anbelangt. Es sind auch Hemmungen vorhanden seitens der Vereine zu den Gemeinderäten.

Gemeinsames Ziel ist bei Gemeinden und Vereinen die Jugendförderung.

Es zeigt sich eine Abnahme im Vereinsleben: evl. zu grosses Angebot.

Man müsste Jugendliche animieren in Vereinen mitzumachen; Gemeinde müsste Vereinslokale zur Verfügung stellen.

In Zofingen ist man anonymer. Es ist auch immer eine Gratwanderung, was die Gemeinde an Veranstaltungen „erträgt“.


Hr. Sommer:

Die Hemmschwelle, den Gemeindeammann persönlich zu sprechen müsste bei den Vereinen abgebaut werden. Der Gemeinderat und der Gemeindeammann sind Dienstleister für die Gemeinde!


Frau Widmer:

Eine Hemmschwelle kann auch die Erreichbarkeit sein.


Hr. Sommer:

Das ist personenabhängig.


Frage an WS:

Was würden Sie den Vereinen empfehlen, damit die Anliegen ihrer Organisationen bei Verwaltung und Exekutive besser vertreten werden?

Beispiel Reitverein: Ausritt organisieren. Wie mache ich das Gesuch? Direkter Kontakt zu W. Sommer suchen.

Vereinsvorstand: Sollen auf Behörden „losgehen“ mit Vorplanung; Gemeinde bei Projekt oder Anlässen von Anfang an informieren; ist ja meistens mit Kosten verbunden; bei Projekten Gemeinde involvieren.
Frage an EW und WS:

Möchten Sie abschliessend zu unserer Gesprächsrunde noch etwas sagen/anfügen?

EW: Dank an die Spurgruppe für den Mut, dieses Projekt zu starten. Bedankt sich für die Arbeit, die bis im 2015 geleistet wird.


WS: Schliesst sich Hinweis von EW an.
Die Moderatorin bedankt sich bei den beiden mit einem Präsent für Ihre Teilnahme an der Gesprächsrunde.
Sie macht die Anwesenden darauf aufmerksam, dass während des Apéros an den Flipcharts zu den drei Fragen (siehe S.14 der ppt- Präsentation) eigene Meinungen oder Anregungen noch schriftlich abgegeben werden können.

Für das Kurzprotokoll:

Margrit Boschung und Iris Bichsel

Glashütten, den 12. Dezember 2013





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