Adfc tour September 08. 09. 2012-14. 09. 2012 Willingen-Warburg-Hann. Münden-Melsungen-Bad Hersfeld-Gedern- frankfurt am Main



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ADFC Tour September 08.09.2012-14.09.2012

Willingen-Warburg-Hann. Münden-Melsungen-Bad Hersfeld-Gedern- Frankfurt am Main

  1. Tag Willingen nach Warburg ca.75km Übern. Hotel Schützenhof

  2. Tag Warburg nach Hann. Münden ca.87km Übern. Jugendherberge Hann. Münden

  3. Tag Hann. Münden nach Melsungen ca.67km Übern. Pension Alte Scheune

  4. Tag Melsungen nach Bad Hersfeld ca.56km Übern. Jugendherberge Bad Hersfeld

  5. Tag Bad Hersfeld nach Gedern ca.90km Übern. Landgasthof Wolf

  6. Tag Gedern nach Frankfurt ca.78km Übern. Jugendherberge Frankfurt

Impressionen an der Diemel Autor: Dieter Hurcks Copyright 5/2009

Vom Bahnhof rollen wir durch den Ort zunächst abwärts dem Viadukt entgegen.



viadukt_willingen.jpg Viadukt bei Willingen

Ein Schild weist den Weg vorbei an der Sprungschanze zur Diemelquelle, und bald hatte uns die Waldeinsamkeit ergriffen. Geschlagenes Holz am Wegesrand dokumentiert den hohen Stellenwert dieses Naturgutes, das auch von Papierfabriken entlang unseres Weges intensiv genutzt wird.


Quellen liegen bekanntlich höher als Flussmündungen, und so ging die Fahrt zunächst immer leicht bergauf mit nur wenigen steileren Anstiegen. Der Ausblick über die Wipfel des Mittelgebirges, in denen sich allmählich die letzten Nebel auflösten, ist faszinierend.

diemelquelle.jpg Diemel Quelle

Von der mit Felssteinen eingefassten offiziellen Quelle, die wir nach gut 11 km Fahrt erreichen, radelten wir die "Talvariante" bergab.

Der als "familienfreundlich" titulierte, hervorragend ausgeschilderte Radweg birgt zwar manche Steigung, aber die meisten sind recht kurz und nicht zu steil. Nur nach Padberg hinauf muss man sich etwas mehr quälen.

padberg.jpg Padberg

Nach einer gemütlichen Tour mit Pausen erreichen wir den Diemelstausee diemelsee.jpg

kommen durch das Städtchen Heringhausen weiter nach Marsberg, einem lebendigen, zur Pause einladenden Städtchen, hier weitet sich das Diemeltal und der durchweg asphaltierte Weg führt meist eben entlang genau der Bahnlinie, auf dem wir einen Tag zuvor erst angereist waren. Außer auf dem letzten Teilstück durch den Wald bei Helmarshausen ist der Diemelradweg in einem vorbildlichen Zustand und unbedingt empfehlenswert.

marsberg.jpg Marsberg

Vorbei an Westheim mit seinen Diemelstaustufen, an Wrexen, wo wir die A 44 unterqueren, über Scherfede und den schmucken Luftkurort Germete erreichen wir die frühere Hansestadt Warburg. Von der Diemelbrücke aus bietet sich das imposante Panorama einer an den Berg gebauten Stadt. In Germete erreichen wir unsere erste Unterkunft, das Hotel Pension Schützenhof.



hotel-pension_schuetzenhof.jpg Pension warburg.jpg Warburg

Der Diemelradweg ist, wie schon gesagt, nur knapp über 110 km lang. Geübte Radler schaffen das an einem Tag. Aber man sollte besser etwas mehr Zeit einplanen, da es eine Menge zu sehen gibt. Vor allem die schönen Ausblicke, zum Beispiel auf den von einer Burg gekrönten Deseberg bei Warburg, sollte man in sich aufsaugen.



ruine vom dessenberg.jpg Blick auf Burg Deseberg

Wir erreichen bald den malerischen Viadukt bei Haueda, es geht weiter durch Liebenau, bald

danach stoßen wir auf einen Bauernhof mit Kiosk, hier kann man sich mit Getränken versorgen.

viadukt haueda.jpg Viadukt bei Haueda

Ein mächtiger Baum überragt das Diemelufer an der Brücke von Lamerden: die Friedenseiche von 1872. Bei Eberschütz mit seinen bekannten Klippen donnert die Bahn durchs Tal und wirkt in der weiträumigen Landschaft doch wie ein Modellbahnzug. Wir passieren Schloss Stammer, wo heute Senioren residieren, und schauen uns auf dem zum Paddlerparadies umfunktionierten Gutshof um. Von dort hat man einen schönen Blick auf die Trendelburg, die wir bald zwischen leuchtenden Rapsfeldern passieren.



landschaft wie im altmühltal.jpg blick auf trendelburg.jpg

Blick auf Trendelburg

Nun sind es nur wenige Kilometer, bis wir das Wasserschloss Wülmersen erblicken, wo gerade die Akteure mittelalterlicher Ritterspiele fleißig übern. Aus dem Kellerverließ ertönt lautes Kampfgeräusch ... Noch eine Diemelschlinge weiter sehen wir die Krukenburg, die unseren Zielort, das schmucke Helmarshausen kurz vor Karlshafen, überragt.



diemel_idyll.jpg Diemel Idyll

helmarshausen.jpg

Ein Blick auf Helmarshausen

Der Landgraf-Carl-Kanal verläuft als schmaler Wasserweg südlich des Ortes Helmarshausen und des Flusses Diemel durch die Wiesenlandschaft. Er sollte Carlshafen mit der Residenzstadt Kassel auf dem Wasserwege verbinden. Einige Wehre und Schleusen zwischen Bad Karlshafen und Trendelburg sind noch Relikte dieses ehrgeizigen Projektes aus der Bauzeit um 1710 / 1730, das jedoch nicht vollendet wurde. Im Bereich Helmarshausen gibt es noch entsprechende bauliche Anlagen (Wehre) sowie Wassermühlen aus späterer Zeit. Quelle: Wikipedia



Bad Karlshafen bad karlshafen.jpg

Von Bad Karlshafen, die kleine Hugenottenstadt ist schon allein durch ihre Fassaden und deren handgefertigten Beschriftungen sehenswert, geht es nun weiter entlang der Weser Richtung Hann. Münden. Ein idealer Stopp für ein Picknick bietet sich in Bursfelde am Kloster an.



fähre.jpg

Von Bursfelde über Glashütte und Hemeln geht es auf der Ostseite der Weser nach Hann. Münden.



hann_muenden.jpg Hann. Münden

hannmuenden.jpg

In Hann. Münden werden wir unser nächstes Etappen Ziel erreicht haben,

auch wenn alle Märchenstraßen-Radler die Stadt bereits kennen. Am Zusammenfluss von Werra und Fulda können Fotos

gemacht werden. Das Rathaus mit dem Glockenspiel Dr. Eisenbart und der Marktplatz kann u.A. besichtigt werden. Wir übernachten in der Jugendherberge.



rathaus_hann.münden.jpg Rathaus Hann. Münden

marktplatzhannmünd.jpg Marktplatz Hann. Münden

figurenumlauf-doktor-eisenbart-c-burkhar_e41db46907.jpg Glockenspiel Dr. Eisenbart

Ab jetzt geht es entlang der Fulda Richtung Kassel, dann weiter nach Guxhagen wo kurz davor die Eder und Fulda zusammentreffen. Unser nächstes Etappenziel wird Melsungen sein.

Wir fahren weiter durch das Fuldatal, durch Rotenburg a.d. Fulda, vorbei an Bebra, weiter nach Bad Hersfeld wo wir unser nächstes Etappenziel erreichen. Hier übernachten wir in der Jugendherberge.

Am nächsten Tag fahren wir weiter in Richtung Süden nach Niederaula, Niederjossa bis Schlitz. Hier stoßen wir auf den Vulkanradweg im Vogelsberg Mittelgebirge. Wir fahren weiter durch das schöne Städtchen Lauterbach.



Lauterbach



lauterbach2.jpg

Wir fahren weiter und sehen bald hinter Lauterbach das imposante Schloß Eisenbach auf eine Anhöhe auf der rechten Seite.



Schloß Eisenbach

Wir fahren mittlerweile auf einer alten Bahntrasse kontinuierlich leicht bergauf. In Hartmannhain haben wir dann die höchste Stelle bei ca. 580m erreicht.

Von nun an geht’s bergab Richtung Gedern wo wir im Landgasthof Wolf übernachten.http://www.landgasthof-wolf.de/bilder/schwimmbad_110pixel.jpg

haupthaus_startseite_250pixel

Hier können wir relaxen und vor der nächste Etappe nach Frankfurt noch einmal ausruhen.

In Frankfurt übernachten wir in der Jugendherberge direkt am Main.

Am letzten Tag können wir noch den Mainradweg entlang bis Mainz fahren und dort in den Zug nach Köln, bzw. Wuppertal einsteigen.



Der Preis für Bahnfahrt und Übernachtungen incl. Frühstück beträgt 250 Euro. Abends kann man sich absprechen was gewünscht und wo wir zu Abend essen gehen. In den Hotels, Pensionen wo wir Übernachten, besteht generell die Möglichkeit zu essen.

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