Future Steps



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Sana26.06.2017
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Future Steps



Kooperationen Lehrlinge mit AHS
– gemeinsam arbeiten

– gemeinsam Spaß haben

– gemeinsam lernen









Zukunfts AG

www.zukunft.steiermark.at




Inhaltsangabe:

Vorwort 3

Warum, wieso, Grundidee 4

Die Projekte 5

Acht Goldene Regeln 16

Links 18



Impressum

Herausgeber:

Amt der Steiermärkischen Landesregierung

FA 6D, Palais Trautmannsdorf

Trautmannsdorfgasse 2, 8010 Graz

F.d.I.v. der Projektleiter: Bernhard Possert,



office@possert.at, 0664/4245154

Vorwort


Die Lehre ist schon lange keine Sackgasse mehr, sondern eher ein Kreisverkehr: Neben fachlichen Spezialisierungen stehen einem Lehrling die Wege zu Berufsreifeprüfung, zum HTL-Ing. und Studium offen, und mehr und mehr gehen diesen Weg auch!*


Auch die Lehrlingszahlen stimmen optimistisch: 2004 gibt es erstmals mit 18.344 Lehrlingen wieder mehr Lehrlinge in der Steiermark als im Vorjahr!
Und doch gibt es noch viel zu tun: Die Ausbildung der Lehrlinge wird erneuert, Begleitprojekte für Lehrlinge vor Beginn der Lehrzeit, im Betrieb und in der Berufsschule sind im Laufen. Wir wissen: Verstärkt durch den demografischen Wandel werden wir in wenigen Jahren besonders dringend Facharbeiter suchen!
Das Projekt „Lehrlinge mit AHS“ wurde initiiert, um zwischen Lehrlingen und Gymnasiasten das Bewusstsein zu schaffen: „Die anderen können was! Von denen kann ich etwas lernen!“ Das ist bisher gut gelungen – weiter so!
An dieser Stelle „Danke!“ den beteiligten Direktoren, Lehrern und Unternehmern, die sich hier in besonderer Weise engagiert haben!




* Das Land Steiermark zahlt z.B. für Lehrlinge bis 25 Jahren die Kosten für die Berufsreifeprüfung!

Warum, wieso? Die Grundidee
Als LR Edlinger-Ploder 2003 unter anderem die Ressorts für Jugend und Bildung übernahm, waren ihr die Lehrlinge von Anfang an ein Anliegen. Gruppen-Interviews mit Eltern, Lehrern und Lehrlingen ergaben viele Ansatzpunkte für strukturelle und punktuelle Veränderungen. Unter dem Namen „Future Steps“ finden seither verschiedenste Aktionen statt.*

Ein Ergebnis der Gruppen-Interviews war: Schüler in der AHS wissen wenig über Lehrlinge# und man denkt eher: „Lehrling wird man, wenn man die AHS nicht schafft.“ Ein anderes Ergebnis der Diskussion: Wenn Jugendliche vor der Entscheidung stehen: „Lehre oder weiter AHS?“, dann hören viele auf die Meinung von älteren Jugendlichen im Freundeskreis.
Wir beschlossen, dass sich ein Projekt mit dem Bild der Lehre in den Köpfen der AHS-Schüler widmen solle: Nicht mit dem Ziel, diese von der AHS abzuwerben, sondern einfach mit der Absicht, dass sie selbst sehen und erleben: Die Lehrlinge, die können was, Lehrling sein bringt´s.
Schnell war klar, dass Inserate, die man sieht, und Vorträge an Schulen, die man hört, das Ziel nicht erreichen können: Es geht ums TUN!
Die Grundidee also:

Lehrlinge und Schüler bereiten gemeinsam mit den Lehrern ein Projekt vor, bringen Wissen und Können ein und setzen es um. Klingt sehr einfach, ist es auch! Oft ergeben die einfachsten Rezepte die besten Gerichte!


Bernhard Possert

Projektleiter


* link: www.future-steps.at

# Wussten Sie, dass mehr als 43% Mädchen und mehr als 50% der Burschen eine Lehre absolvieren? Nein? Dann sind Sie nicht allein: Die meisten, vor allem jene, die selbst keine Lehre gemacht haben, schätzen den Anteil auf maximal ein Drittel!
Die Projekte

Ein königliches Spiel


Kooperation zwischen der Lehrwerkstätte MIA und dem BG/BRG Mürzzuschlag

Gemeinsam erarbeiteten 9 Schülerinnen der 7. Klassen des BG/BRG Mürzzuschlag und 9 Lehrlinge des Industrieparks Mürzzuschlag

mit Herrn Prof. Karl Tatscher vom BG/BRG und Herrn Robert Lichtenegger von der MIA (Lehrwerkstätte) das Projekt. Es wurde beschlossen, ein großes Schachspiel zu bauen. Das Schachspiel als Symbol für intellektuelle Leistungen und die selbstgebauten Figuren als Zeichen der technischen Fähigkeiten.

Gemeinsam wurden die Figuren in einer Größe von ca. einer 2 Literflasche entworfen und designed und anschließend in den Werkstätten der MIA angefertigt. Hier hatten die SchülerInnen die Möglichkeit selbst Hand anzulegen und zu erfahren wie viele verschiedene technische Verfahren zur Herstellung von Produkten notwendig sind.
Unterstützt wurde das Projekt sowohl vom BG/BRG als auch von den Firmen der Lehrlinge. Es wurde Arbeitszeit zur Verfügung gestellt und materielle und technische Hilfestellungen geboten. In der Folge waren in das Projekt 6 Firmen involviert, sowie eine Anzahl an Personen die zur Gesamtumsetzung notwendig war.

In der abschließenden Präsentation in Form eines einstündigen Theaterstückes wurde in bemerkenswerter Weise die Geschichte des Schachspiel, aber vor allen die Geschichte des Projekts dargeboten.


Die Zielsetzung des Projekts wurde voll erfüllt: In der Kooperation war anfangs durchaus auch Skepsis da, die im Zuger der Arbeit überwunden wurden. AHS-Schüler und Lehrlinge konnten gemeinsam lernen und Spaß haben.

Gegenseitig eingekocht
Kooperation zwischen dem Gymnasium Stainach und der LBS Aigen

Der Artikel der Kleinen Zeitung gibt einen guten Eindruck von der Aktion:


Lehrlinge als Lehrer

Das Gymnasium Stainach und die Landesberufsschule Aigen im Ennstal haben sich einen Nachmittag lang gegenseitig eingekocht. Es hat allen vortrefflich geschmeckt.



von CHRISTIAN HUEMER

Ja, gleichaltrige Jugendliche aus höheren Schulen glauben doch oft, dass sie ein bisschen was Besseres sind. Sie bilden sich etwas ein –  ich weiß zwar nicht worauf, aber es ist leider so“, erklärt eine angehende Hotelfachfrau. Zwei Meter weiter von ihr stehen die „Eingebildeten“ und staunen mit offenem Mund, wie die Berufsschüler in Windeseile einen Cocktail nach dem anderen mixen, asiatische Gerichte auf die Teller zaubern und Früchte flambieren. Danach legen auch sie – unter fachkundiger Anleitung der Berufsschüler – Hand an.

Schauplatz ist die Landesberufsschule in Aigen: Unter dem Titel „Future Steps“ treffen dort rund 30 AHS-Schüler aus dem Gymnasium Stainach und die russischen Austausch-Schüler auf etwa 40 Lehrlinge der Berufsschule für Hotel- und Gastgewerbe in Aigen. Diese geben in fünf verschiedenen Stationen einen Einblick in ihr Berufsbild und lassen auch gerne ihre Kollegen Hand anlegen.

Theorie und Praxis

Das ist ein Erlebnis für alle. Und bringt den Gymnasiasten auf praktische Weise näher, was sie sonst nur aus der Theorie oder überhaupt nicht kennen. Etwa beim Gespräch an der Rezeption – ein Teil der AHS-Mannschaft präsentiert eine erzürnte Reisegesellschaft, hinter dem Empfangstisch versucht der Rest der Schülergruppe zu beruhigen. Die Lehrlinge beobachten das Rollenspiel mit Argusaugen und geben Tipps. „Der Kunde ist immer König – egal, was passiert. Bei Problemen kann man etwa ein Abendessen oder eine Nächtigung gratis anbieten. Hauptsache, der Gast fühlt sich wohl.“ Studien belegen, dass ein unzufriedener Besucher bis zu 600 potenzielle Gäste durch negative Mundpropaganda abschrecken kann. Und mindestens ebenso wichtig sei die Kinderbetreuung. „Das sind die Kunden von Morgen.“



Die große Kohle

Die Gymnasiasten wollen wissen, was man für das Nervenbehalten in so einem Job verdient. „Alle fangen laut Kollektivvertrag gleich an – das Einstiegsgehalt liegt ungefähr bei 1000 bis 1500 Euro“, erklärt ein Lehrling. Das große Geld lässt sich fürs Personal aber auch in den Super-Hotels nicht verdienen. „Ein Kellner beim Sacher verdient nicht weiß Gott was – es ist nur der Name und die Zeugnisse, die man für den Lebenslauf sammelt“, erzählen die Berufsschüler aus der Realität.

Beim Abschluss-Essen zollen die Schüler einander Respekt und sind sich einig: „Das war nicht das letzte Mal, dass wir uns eingekocht haben.“

Von der Idee im Kopf zum fertigen Bild
Kooperation zwischen dem Akademischen Gymnasium und der LBS 3

16 AHS-SchülerInnen des Akade­mischen Gymnasiums (aus dem Club Agil Fotokurs und aus dem Wahlpflichtgegenstand Bildnerische Erziehung vertiefend) und 10 Foto­grafie-Lehrlinge der Landesberufs­schule (LBS) 3 machten einen gemeinsamen Fotografie-Workshop.


Dietmar Riegler ist sowohl Lehrbeauftragter für Fotografie an der Berufsschule 3 als auch Leiter eines Kurses für Fotografie am Akademischen Gymnasium. Nach der Anregung zu gemeinsamen Projekten durch „Future Steps“ initiierte er ein Projektteam aus Lehrern und Schülern: Inhalte des Workshops wurden gemeinsam geplant, der Tag fixiert.

Der Tag


AHS-SchülerInnen haben Ideen mitgebracht, die Lehrlinge unterstützen sie bei der Umsetzung. Es gab 3 Stationen:

  1. Studiofotografie, analog und digital, Portrait und Stilleben

  2. Labor, SW und Color Negativ- und Positiv-Entwicklung

  3. Digitale Nachbearbeitung der Aufnahmen am PC (Photoshop)


Schülermeinungen:

Peter Tergatschnig, Berufsschüler:

„Die AHS-Schüler haben ihre Ideen mitgebracht und wir konnten ihnen zeigen, wie man das macht. Manches war nicht so einfach, aber gemeinsam konnten wir für alle Herausforderungen Lösungen finden. Mir hat es Spaß gemacht, die Dunkelkammer herzuzeigen, zu erklären was ein Großbild ist, etc. Wir sollten öfter solche Projekte machen, auch mit anderen AHS-Schulen!“
Kunst im Schaufenster
Kooperation zwischen LBS Hartberg mit BORG Hartberg

In Hartberg haben sich die 2. Kl. Baustofffachberater der Landesberufsschule und die 7. C des Bundesoberstufenrealgymnasiums zusammengefunden um lustvoll mit und von einander zu lernen.


Der Schulalltag wurde von den beiden Direktoren HR Mag. F. Polzhofer und E. Kloiber ganz unbürokratisch außer Kraft gesetzt, sodass es möglich war sich an drei Vormittagen an den Stammschulen zu treffen, um einerseits gemeinsam Acrylbilder zu schaffen und andererseits die Gestaltung von Schaufenstern zu erarbeiten sowie Kontakte zu knüpfen.
Dipl.-Päd. Susanne Schneßl sowie Dipl.-Päd. Christian Nüßlein besuchten am 13. März mit den Lehrlingen der Baustofffachberaterklasse die 7.C des Kunstzweiges am Gymnasium Hartberg. Unter Anleitung von Kunsterzieherin und Bühnenbildnerin Prof. MMag. Helena Franc erhielten die BerufsschülerInnen nun erste Informationen über Acrylmalerei. Anschließend konnten die SchülerInnen bei der Gestaltung von Bildern ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Am 8. April bekamen die AHS-SchülerInnen bei ihrem Gegenbesuch in der LBS von den BerufsschülerInnen zunächst einen Crashkurs in Schaufenstergestaltung verpasst. Nach diesen Regeln mussten anschließend die im Gymnasium geschaffenen Acrylbilder in den schuleigenen Schaufenstern der Landesberufsschule platziert werden.

Am 12. April schließlich wurde dieses Projekt in den Schaufenstern der Firmen PALMERS, ROTH, SPARKASSE und Hotel SONNE umgesetzt und finalisiert sowie die Passanten in der FUZO um ihre Meinung zu diesem Projekt befragt.

Am 22. April erfolgte die Präsentation dieses Gemeinschaftsprojektes in Form eines Schaufensterbummels und eines Pressegespräches im Hotel SONNE.

Bei den SchülerInnen kam das Projekt durchwegs gut an!

Ohne Logistik bewegt sich gar nichts!

Kooperation zwischen der LBS Mitterdorf und dem AHS Mürzzuschlag

Spediteurlehrlinge der LBS Mitterdorf (FL Ulrike Hausbauer) und SchülerInnen der 7.Klasse des Gymnasiums Mürzzuschlag (Prof. Mag. Karl Tatscher und Prof. Mag. Beate Thonhauser) arbeiteten an zwei unterschiedlichen Projektbereichen mit dem Ziel zusammen, einerseits die unterschiedlichen „Arbeits- und Aufgabengebiete bzw. Arbeitsbedingungen“ besser kennen zu lernen, und anderseits durch persönliche Begegnungen und gemeinsames Arbeiten mögliche Barrieren zwischen Berufs- und AHS-SchülerInnen abbauen zu helfen.

Da besonders die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Berufsschule Mitterdorf aus ganz Österreich nach Mitterdorf zur Ausbildung kommen, war eine Aufgabe der AHS SchülerInnen „die Region“ (Museen, berühmte Mürztaler: Sportler, Literaten, …) kurz vorzustellen. Umgekehrt berichteten BerufsschülerInnen aus ihrem Fachgebiet (Unternehmen, Firmenchefs, Standorte, Transportmittel, …). Dieser Projektteil wurde in der gemeinsamen Erstellung eines „Quartett-Spiels“ bewältigt.

Für einen zweiten Projektabschnitt wurden einander Fragenkataloge übermittelt mit Aufgabenstellungen, deren Lösungen besonders Kompetenzen der Partnergruppe forderten und ansprechen sollten. Die Lösungen wurden getrennt erarbeitet und einander in einer abschließenden Präsentation vorgestellt. Die Schlusspräsentation fand nach einer kräftigenden Jause mit dem gemeinsamen Besuch des österreichweit einzigartigen Wintersportmuseums Mürzzuschlag einen interessanten und gemütlichen Ausklang.


Schülerinnen des Gymnasiums bei der Präsentation

Gut geschweißt ist schon halb gewonnen
Kooperation zwischen LBS Mureck und HLW Mureck

Der Artikel aus der Bildpost gibt einen guten Einblick:


„Future Steps“ nennt sich das Austausch-Projekt von LR Kristina Edlinger-Ploder, das gegenseitige Wertschätzung von Oberstufenschülern und Lehrlingen trainieren soll. So wurden auf Anfrage von Dir. Klaus Reisinger in der Landesberufsschule und der HLW Mureck die Bunsenbrenner kurzerhand gegen Kochlöffel getauscht. Sieben Mädls waren sofort bereit „Metallerluft“ zu schnuppern und fertigten mit drei hilfreichen Berufsschülern einen Nirosta-Griller an, der jetzt in der HLW genutzt wird. Im Gegenzug wurden die Burschen in die Geheimnisse des Kochens eingeweiht. Im Garten der HLW wurde der Griller auf seine Funktionstüchtigkeit getestet und der Beginn einer Zusammenarbeit zwischen einer berufsbildenden mittleren und höheren Schule und einer Berufsschule gefeiert.






Schüler und Lehrlinge gingen es gemeinsam an. Dir. Klaus Reisinger überreichte Dr. Christine Niederkorn eine 100- jährige Garantieerklärung für den Griller.

Gymnasiasten blicken in Kochtöpfe
Kooperation zwischen der LBS Bad Gleichenberg und dem BG/BRG Kirchengasse

Der Bericht in der Bildpost:
„Future Steps“ - das sind vielseitige Aktionen zum Thema „Lehrlinge“. Erste Schritte wurden nun in Bad Gleichenberg gesetzt.
Future Steps ist ein laufendes Projekt von LR Kristina Edlinger-Ploder unter dem Motto: „Unsere Lehrlinge sind die Fachkräfte von morgen. Deswegen müssen wir ihnen die beste Ausbildung ermöglichen, Selbstbewusstsein geben und ihnen den Rücken stärken“. Zu dieser Idee wurden in der LBS für Tourismus Bad Gleichenberg mit dem BG/BRG Kirchgasse Graz nun gemeinsame kulinarische und sprachliche Schritte eingeleitet. Ein Tag des gemeinsamen von und miteinander Lernens und Arbeitens brachte die beiden Ausbildungsrichtungen deutlich näher. Der Vormittag war der sprachlichen Komponente gewidmet. Unter der Leitung von Mag. Maria Stummer und Mag. Marianne Langwieser wurde französisch und italienisch gepaukt. Den gastronomisch fachlichen Teil mit BOL Beate Siegel bildete ein in fantastischer Stimmung zubereitetes internationales Gericht: Lasagne verdi al forno, Poulet au citron und Tulipnai all’amaretto. Anerkennung für die Lehrlingsleistungen gab es allerorts und das zwiespältige Image wurde mit dieser Umsetzung klar widerlegt.


Der Lasagneduft ließ

das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Weitere erfolgreiche Projekte aus dem Jahr 2004

Energieverbrauchsberechnungen in Theorie und Praxis



LBS Graz 4 und Gymnasium Kirchengasse
Gemeinsames Herstellen eines Großbildes (ca. 2x3m)

LBS Graz 6 und Gymnasium Kirchengasse
Gemeinsames Binden eines Buches

LBS Graz 7 und Gymnasium Kirchengasse
Frisuren und Maske in wandelnder Zeit

LBS Graz 7 und Gymnasium Kirchengasse
Funktion von Muskeln und Haut – Massage und Kosmetik in Theorie und Praxis

LBS Graz 9 und Gymnasium Kirchengasse
Bedeutung der Logistik für den Autocluster Graz – länderkundliche Darstellung von Import- und Exportländern des Unternehmens Magna-Steyr

LBS Mitterdorf und Gymnasium Kirchengasse




Gemeinsame Erstellung einer Skulptur
Kooperation zwischen LBS 6 und AHS-Kirchengasse

Auf Grund der bewährten Zusammenarbeit beim ersten derartigen Projekt im Vorjahr, wurde neuerlich eine gemischte Projektgruppe aus Teilnehmern der AHS Kirchengasse und der LBS Graz 6 gebildet. Diesmal wurde die farbliche Gestaltung eines 3-dimensionalen Körpers festgelegt.


In der Vorbereitungsphase zur Herstellung eines entsprechenden Formgebildes erklärte sich VL Johann Obenauf bereit, mit Schülern der Bodenleger und Malerklassen ein Grundmodell anzufertigen:

  • Zusammenbau der Grundform aus Dämmplatteneinzelteilen

  • Aufbringen von Kantenschutzprofilen an den Eckverbindungen.

  • Spachtelung der gesamten Flächen.

  • Strukturoberflächengestaltung

  • Durchdringung des Baukörpers mit einem Kartonrohr.

  • Grundierung der gesamten Flächen mit Acryl-Dispersionsfarbe.

Werkzeuge und Geräte, die für sämtliche dekorative Gestaltungstechniken im Malerhandwerk angewendet werden, wurden zur Verfügung gestellt. In unterstützender, partnerschaftlicher Teamarbeit, fertigten die Schüler der LBS und des BRG das Objekt aus. In zügigen Arbeitsfortschritten, gelangte das Projekt schon am ersten Tag zu seiner Vollendung.


Eine AHS-Schülerin

legt Hand an:

Wie geht das genau?

Am zweiten Vormittag konnten sich die teilnehmenden Schüler unter der tatkräftigen Hilfestellung von VL Wilfried Waltl mit der Technik des Vergoldens vertraut machen. So konnten die Objektgestalter die zylinderförmigen Bestandteile des Werkes mit Blattgold ausführen. Abschließend wurde jedem Teilnehmer die Möglichkeit geboten, auf mitgebrachten Maltafeln eigene Kreationen anzufertigen. Ergänzend fertigten die Schüler der Glaserklassen eine Spiegelkonstruktion zur besseren Einsichtnahme der Köperoberfläche an.






Es geht los!



bald fertig!

Acht goldene Regeln


Dank des Einsatzes aller Beteiligten, der Direktoren, der Lehrer und der Schüler, waren die bisherigen Projekte ein Erfolg. Folgende Hinweise mögen dazu anregen, weiterhin Projekte mit Lehrlingen und AHS-SchülerInnen durch zu führen.




  1. Teamgeist

Am Anfang einer Schulkooperation stehen oft persönliche Bekanntschaften: „Mit dem oder mit der habe ich schon mal etwas gemacht, das klappt!“ Oder, wenn man noch niemand von einer Schule kennt, zumindest das ehrliche Zusammensetzen und Schauen: wollen wir miteinander?




  1. gegenseitiger Nutzen

Für alle Seiten muss aus dem Projekt ein Nutzen heraus schauen: Für die Schüler muss es interessant sein, für die Lehrer braucht es Anerkennung von Seiten der Direktoren, für die Schule nach Möglichkeit eine Möglichkeit, das Projekt nach außen dar zu stellen.




  1. Lehrer, denen das Projekt ein Anliegen ist

Ohne Lehrer, die mehr tun, als ihre Pflicht, wird es ein derartiges Projekt nicht geben. Vielen Dank allen bisherigen Lehrern, vielen Dank im Voraus allen künftigen „Projekt-Paten“!




  1. Schüler, die gefragt werden

Unsere Erfahrung ist, dass Schüler umso mehr mit Ideen und Engagement bei der Sache sind, wenn sie selber an der Projektidee mitgestalten konnten. Und da sind Schüler schließlich gleich wie Erwachsene!





  1. günstiger Zeitpunkt im Jahr

Projekte wie diese bedeuten in der Umsetzung fast immer einige Tage Stress. Trotzdem sind manche Zeiten besser als andere. Das gilt für die AHS mit Schularbeits- und Prüfungszeiten, fast noch mehr aber für die Berufsschulen mit dem Lehrgangs-System. Es bedarf guter Planung, hier einen guten Termin zu finden!




  1. Budget

„Ohne Göd ka Musi!“ Bevor ein Projekt startet, sollte klar sein, wo man Geld herbekommt. Was kann welche Schule tragen? Welcher Betrieb kann etwas sponsern?




  1. guter Rahmen

Damit das Zusammentreffen zwischen den Jugendlichen erfolgreich wird, braucht es einen guten Ort und eine gute Zeitstruktur: Anfangs eine Einführung und klarere Aufgabenzuteilung: Wer tut was? Mit der Zeit offener, die Jugendliche finden sich ihren Platz selbst, es gibt Freiraum für Plauderei und Austausch, am Ende ein Resümee und einen guten Abschluss.




  1. Raum für Präsentation

Nachdem man etwas geleistet hat, kann man das Ergebnis auch stolz herzeigen! Wie können Sie an einer oder beiden Schulen einen Rahmen schaffen, an dem die Jugendlichen die Ergebnisse präsentieren können? Die Eltern werden eingeladen, jemand vom Land Steiermark, jemand von der Schulbehörde, die Presse, ...? Vielleicht gibt es auch eine andere Veranstaltung, in deren Rahmen sich eine Präsentation anbietet?



Links und Adressen

Aktionen für Lehrlinge in der Steiermark:



http://www.future-steps.at
Future Steps, Kooperation Lehrlinge mit AHS

http://www.possert.at/futuresteps
Ressort der LR Edlinger-Ploder:

http://www.zukunft.steiermark.at/
Berufsschulen in der Steiermark:

http://www.lbs-stmk.ac.at/
Landesschulrat für Steiermark, mit Schulführer zu allen AHS

http://www.lsr-stmk.gv.at/
Statistische Daten:

http://portal.wko.at/ => Zahlen / Daten / Fakten (links unten)
Lehrlings-Infos allgemein:

http://wko.at/stmk/lehrlingsstelle
Lehrlings-Kompass:

http://www.berufskompass.at/lehre/
Lehrstellenbörse:

http://www.ams.or.at/lehrstellen/
Notizen






Die Grundidee



  • Lehrlinge und AHS-Schüler bereiten gemeinsam mit den Lehrern ein Projekt vor,

  • bringen Wissen und Können ein

  • setzen es gemeinsam um

  • und präsentieren das Ergebnis!

Klingt sehr einfach, ist es auch!



Oft ergeben die einfachsten Rezepte die besten Gerichte!







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