Maßnahmen zur Re-Integration arbeitsloser Problemgruppen in den ersten Arbeitsmarkt Dilemmata, Paradoxien und Transintentionen bei der Umsetzung eines unmöglichen


Erfordernis einer nüchternen und sachlichen Analyse



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Erfordernis einer nüchternen und sachlichen Analyse


Zwar kann reflexive Sozialwissenschaft die Machtstrukturen einer Gesellschaft nicht ändern, wohl aber emanzipatorische Potentiale aufzeigen und die Fähigkeit zum Denken in Differenzen zum Bestehenden wach halten (vgl. KEUPP. 1999). Wissenschaft müsse die, das Leben leidvoll und unerträglich machenden Mechanismen zu Bewusstsein bringen (vgl. BOURDIEU et al. 1997: 825f).

Soziale Arbeit im Feld kann nicht den Status eines wertneutralen Beobachters einnehmen, dies ist theoretisch wie praktisch unmöglich. NEGT plädiert deshalb für einen sowohl wissenschaftlich-theoretisch als auch im praktischen Handeln gängigen Weg, demzufolge „die ökonomischen Vorgänge, die sich wie Naturereignisse auf unsere Gehirne und Seelen lagern, von unten her [zu] betrachten [seien] und vom Schicksal der lebendigen Arbeitskraft, den Bedürfnis- und Interessensstrukturen lebendiger Menschen“ auszugehen sei, ansonsten es „kaum Hoffnungen auf menschenwürdige Lösungen der Krise“ gäbe (NEGT. 2001: 136).

Dazu bedarf es in erster Linie einer handlungsleitenden Wissenschaft, die sich die Freiheit nimmt, die Dinge beim Namen zu nennen, und ihre „ungeschminkten“ Erkenntnisse dem mehrheitlich berufshabituellen, d.h. in der konkreten Arbeitsrealität oft nicht mehr ausreichend reflektierten Handeln der - unter den Folgen der Dominanz einer neoliberalen Ideologie und Praxis weiter marginalisierten - Inklusionsarbeiter als fundierte Grundlage zur gemeinsamen Suche nach Antworten auf die historisch neuen Fragen der Existenzsicherung und sozialen Integration der Menschen, die für den Arbeitsmarkt und die (Welt)Wirtschaft überflüssig werden, zu verfügen.

Die arbeitsmarktintegrative Sozialarbeit kann nicht umhin, sich diesbezüglich mit ihrem eigenen strukturell widersprüchlichen Verhältnis zur sozioökonomischen Entwicklung auseinandersetzen, konkret mit der Verschränkung ihres Erfolgs auf dem Sektor Arbeitsmarktintegration „mit dem Misserfolg einer tatsächlich die Ursachen von Hilfsbedürftigkeit beseitigenden oder wenigstens deutlich reduzierenden Politik“ (SCHERR. 2001: 113).

An Stelle einer, für die Soziale Arbeit (welche sich innerhalb des Sozialstaats eingerichtet hat) dysfunktionalen Gesellschafts- respektive (Sozial-)Staatskritik scheint eine fachliche Auseinandersetzung mit konkreten politischen Maßnahmen und Diskussionen angebracht, welche Art und Ausmaß des Eigeninteresses der arbeitsmarktintegrativen Organisation Sozialer Arbeit berücksichtigt.

Die politische Aufgabe arbeitsmarktintegrativer Sozialer Arbeit dürfte sodann darin liegen, mit verfügbaren Mitteln und Ressourcen zur Berücksichtigung fachlich begründeter Einsichten und Forderungen in politische Entscheidungen beizutragen.

In diesem Konnex hat die sozialarbeiterische Fachöffentlichkeit in Reaktion auf ihren Fachdiskurs politische Entwicklungen zu beobachten und gegebenenfalls kritisch zu kommentieren (vgl. SCHERR. 2001: 109).

Angesichts der, gerade auf dem Feld der Arbeitsmarktpolitik geringen, realen Möglichkeiten der Sozialen Arbeit dürfte jedoch eher ein „Besinnen auf den professionellen Auftrag“ zielführend sein, als die Annahme eines – de jure nicht vorhandenen – politischen Mandates (vgl. MERTEN. 2001: 98), zumal sie, nimmt sie ihren professionellen Auftrag mit einem Höchstmaß an Kompetenz wahr, sie dazu beiträgt, „dass ihre Klientel die ihr zustehenden Rechte selbständig erhält“, besser noch: „dass sie dazu befähigt ihre Rechte selbständig wahrnehmen und realisieren zu können. Dann agiert sie im Zentrum des neoliberalen Diskurses – und zwar gegen diesen“ (MERTEN. ebd., Hervh. i.O.).

Resümierend gilt es festzuhalten, dass Soziale Integrationsarbeit in arbeitsmarktpolitischen Schulungsmaßnahmen wohl auch künftig massiv durch Ambivalenzen, Dilemmata und Transintentionen gekennzeichnet sein dürfte und hinsichtlich ihrer Intentionen und Wirkungen zwiespältig bleiben wird.

Damit zusammenhängende Konflikte und Kontroversen sind auch innerhalb der eigenen Professionen bei weitem nicht abgeschlossen. Die Anforderungen an eine soziologisch fundierte sozialarbeitswissenschaftliche Handlungstheorie bestehen daher fürs Erste in einer, fernab einer „ideologisch abgesicherten“ und vom Pathos einer „moralisch höherwertigen“ Profession sowie der gängigen „political correctness“ bereinigten, zum gegenwärtigen Zeitpunkt dringend notwendig scheinenden sachlichen und nüchternen Analyse bezüglich der realen Möglichkeiten und Grenzen dieser Form Sozialer Arbeit.



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