Was tun in Dèl und Umgebung, ausser geniessen… Einige Ideen…



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Sana26.04.2017
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1Sommer

1.1Spaziergänge

1.1.1Der kleine 30 Minuten „Hunde-Spaziergang“

Turnschuhe OK.


Von Dèl beim Tga Pitschna die Strasse hoch und nach links auf der Strasse bleiben. Bei der ersten Strassenkreuzung links (bergab) abbiegen und bei der nächsten Kreuzung die „Sommerstrasse“ („Strasse, die nur im Sommer befahrbar ist“) hoch wieder zurück nach Dèl.



1.1.2Grillieren (und spielen am Bach):

Turnschuhe OK. Ca. 20 Minuten Fussmarsch ein Weg.


Direkt am Bach hat es eine öffentliche Feuerstelle. Ausreichend Brennholz in der Nähe vorhanden. Bei der mit einem Kreis markierten Stelle hat es für Kinder spannende Felsen, Höhlen, Durchgänge, etc. Bergschuhe und Begleitung durch die Eltern empfehlenswert.




1.1.3Zum Hotel Ela

Turnschuhe OK. Ca. 30-40 Minuten ein Weg und dort einen Durstlöscher oder ein Eis auf der Sonnenterrasse geniessen…


Das Hotel Ela kann natürlich auch mit dem Auto erreicht werden (blaue Route). Reservation für Nachtessen in der Hochsaison (Weihnachten, Sportferien, Faschingsurlaub, etc.) empfehlenswert.
Reservationen: 081 669 11 11
Zum Teil sind Hotel und Restauration in der Zwischensaison geschlossen.

(www.hotel-ela.ch oder vorher anrufen). Das Restaurant ist auch manchmal nur Fr-So offen.


Die gemütliche Stube im Hotel Alpina in Salouf (www.alpina-salouf.ch), 081 684 26 04, ist ebenfalls empfehlenswert. (2014: diverse Wirtewechsel. Web nicht immer aktuell und Telefonnummer z.T. ausser Betrieb…)


1.1.4Zum „Motta Vallac“

Auf dem Motta Vallac wurden bedeutende Ausgrabungen aus der Römerzeit gemacht. Die Julierroute führte damals bei Dèl vorbei. Sehr viel zu erkennen ist heute aber nicht mehr, trotzdem lohnt sich der Spaziergang.


Wanderschuhe, ca. 30 Minuten ein Weg.
Falls die Wiesen gemäht sind, so kann man von der „Sommerstrasse“ direkt über die Wiese auf die Kantonsstrasse und dann über die Feldstrasse Richtung Vallac (braune Linie).
Beim Waldrand (Punkt 1 in der Karte) ist der Weg zum „Gipfel“ zwar in der Karte nicht eingezeichnet, aber relativ gut zu finden.

Vom „Gipfel“ (1 Meter höher gelegen als Dèl) kann man über den Grat und dann sehr steil Richtung Salouf absteigen (gelbe Linie) (Vorsicht: nicht in die Felsen Richtung Dèl, sondern Umweg südlich an den Felsen vorbei die Wiese runter und dann wieder nördlich Richtung Dèl) und hat so einen anderen Rückweg. (Wanderschuhe für diese Route erforderlich).




Weitere Vorschläge finden Sie in Kapitel 2 (Sommer und Winter). Dort sind Routen beschrieben, welche sich nicht nur im Sommer, sondern auch gut im Winter mit Schneeschuhen eignen.

1.2Wanderungen

1.2.1Zum „Bach“

Eine für unsere Familie traditionelle Route führt zum „Bach“.


Wanderschuhe empfehlenswert (Abstieg „Bach“ bis „Planezza“).

Reine Marschzeit ca. 2.5 – 3 Stunden. Höhenunterschied Dèl-„Bach“: ca. 450m


Von Dèl beim Tga Pitschna zuerst die Strasse und dann den Waldweg (links halten, nicht auf der Strasse bleiben) hoch bis auf die Munter-Alpstrasse. Dieser folgen bis zur ersten Haardnadelkurve (Punkt 1702, von uns „der Rank“ genannt) und dort den Weg geradeaus wählen. Bei Punkt „1“ links abbiegen (Weg in der Karte nicht eingezeichnet, aber vorhanden…). Auf der Lichtung beim „Bach“ z.B. Würste braten, etc. und dann Abstieg nach „Planezza“ (herrliche Aussicht) und dort der Waldstrasse nach bis „Zozas“. In „Zozas“ (Punkt 1530) rechts in den Waldweg (nicht die Waldstrasse) nach Dèl abbiegen.
Falls Sie „am Bach“ im Gebüsch versteckt eine Schaufel finden sollten: Die gehört uns (für Bachstauungen und andere Kinderaktivitäten in der dritten Generation…). Nutzen Sie die Schaufel und verstecken Sie sie wieder gut am selben Ort.
PS: Diese Route machen wir auch mit Schneeschuhen. Ist aber etwas anspruchsvoll, da häufig nicht gespurt (zumindest nicht ab Punkt 1702 „Rank“)




1.2.2Ziteil

Wanderschuhe. Reine Marschzeit bergwärts ca. 3h, Retour viel schneller. Möglichkeit mit dem Auto bis Alp Munter zu fahren. Höhenunterschied Dèl – Ziteil: ca. 1050m.


Ziteil ist die höchstgelegene Wallfahrtskirche Europas. Die (architektonisch interessante) Kirche ist typischerweise geschlossen, ausser an Wallfahrten. Beachten Sie die Kirchenfenster.
Aufstieg über die rote Route. Bei „1“ (Pro Cumegn) bis zur Wiese (Punkt 1773) ist der Weg nicht eingezeichnet, aber vorhanden. (Nach der Wiese „Pro Cumegn“ ganz links (aufwärtsblickend) wieder in den Wald und man findet den Weg.
Ab Munterstrasse bis „Pro Cumegn“ hoch, haben wir schon einige Male die sehr seltenen Auerhähne und Auerhühner gesehen. Braucht viel Glück und man sollte sehr leise wandern.
Bei Punkt „2“ ist der Weg Richtung „Ratitsch“ in der Karte nicht eingezeichnet. Ist aber eine sehr gute Waldstrasse vorhanden.
Alternativ kann man mit dem Auto die „blaue Route“ bis Alp Munter fahren und hat ab dort nur noch ca. 1 ½ Std. Marschzeit Aufstieg nach Ziteil.
Auf dem Weg von Munter nach Ziteil links in die Geröllhalden des Piz Toissa schauen. Dort hat es häufig Gämsen.
Ab Ziteil wieder dieselbe Route zurück oder rund um den Piz Toissa die gelbe Route zurück nach Dèl. Ab der Kapelle Cruschetta (Punkt 1692) („3“) muss man leider auf einer asphaltierten Alpstrasse marschieren.
Tipp (Abstieg gelbe Route): Kurz vor Dèl ins Hotel Ela auf die Restaurant-Terrasse. Und „Mami“ oder „Papi“ holen dann das Auto in Dèl… Das Restaurant ist manchmal nur Fr-So offen.
Wer den Piz Toissa noch anhängen will geht von Punkt 2347 „Furcletta“ gerade über den „Gras-/Geröllgrat“ (ohne Weg, steil aber sehr einfach) hoch zum Gipfel auf 2657 M.ü.M. Sehr schöne Aussicht. Der Aufstieg dauert weniger als eine Stunde, der Abstieg denselben Weg zurück keine 30 Minuten.

An Wallfahrtssonntagen meiden wir Wanderungen nach Ziteil, da die Alpstrassen (Munter und Cre digl Lai) mit Autos überschwemmt werden.  Motto: Stau am Berg…


Die Geschichte dazu: Als ich als Kind in Dèl war, kamen häufig Samstagnacht 22:00h und später Pilger bei uns in Dèl anklopfen und fragten nach dem (Fuss-) Weg nach Ziteil. Bei der Frühmesse waren die Pilger dann oben. Die „ganz Harten“ (oder Sündigen?) trugen damals (harte) Erbsen in den Schuhen, um auf dem Weg „Busse zu tun“.
Die Pilger marschierten übrigens ab Tiefencastel bis Ziteil!

Die Zeiten ändern sich…


1.2.3Motta Palousa

Einer der schönsten Aussichtspunkte im Surses. Wanderschuhe. Ca. 1 ½ -2 Stunden ab Alp Promastgel. Höhenunterschied Promastgel – Motta Palousa ca. 450m, oder Cunter - Motta Palousa ca. 950m.


Mit dem Auto die blaue Route nach Cunter. Ausgangs Cunter (Richtung Savognin) links abbiegen und die erste Strasse wieder rechts (bergauf) abbiegen (siehe dort auch die Wanderwegweiser). Auf der Alpstrasse bis kurz vor Promastgel fahren. Dort (1’625 M.ü.M.) hat es einen Parkplatz. (Promastgel ist die Alp mit den vielen Alphütten, welche Sie ab Dèl an der anderen Talseite sehr gut erkennen können). Aufstieg über schöne (anfangs (sehr) steile) Wanderwege bis „Motta Palousa“ und denselben Weg wieder zurück. Natürlich kann man die Wanderung auch ab Cunter unternehmen, falls man nicht die (asphaltierte) Alpstrasse hochfahren will…
(Alternativ Abstieg nach Surava oder Alvaneu (oder Tiefencastel) (siehe Karten Savognin & Filisur 1:25'000), falls einem dort jemand wieder abholt).


1.2.4Obermutten, Thusis

Eine herrliche Tour. Nur für geübte, ausdauernde Wanderer zu empfehlen. Abstieg von Obermutten Richtung Thusis sehr steil, schmal, mit Fix-Seilen gesichert (besser man ist schwindelfrei). Früh abmarschieren, sie müssen für diese Tour den ganzen Tag rechnen. (Karten 1:25'000 mitnehmen). Aufstieg ca. 800, Abstieg ca. 1400 Höhenmeter, ca. 18km Fussmarsch (in der Karte gemessen).


Obermutten (2 Fotos), ein altes Walserdorf, ist sehenswert (z.B. die Holzkirche). Kurz vor Ihrer Ankunft in Thusis können Sie noch die Burg Hohenrätien (1 Foto) besichtigen (gegen Eintrittsgebühr). Am Bahnhof in Thusis haben Sie sich ein Eis redlich verdient…
Am besten am Vorabend das Auto an den Bahnhof Tiefencastel bringen (Langzeitparkplätze vorhanden) und sich von jemandem wieder nach Dèl bringen lassen. (z.B. einen Nachbarn freundlich fragen…) (oder Postauto via Cunter (umsteigen) nach Dèl, ca. 40 Minuten.
Sommer 2014: Tiefencastel ab: 17:00, Dèl an: 17:41, umsteigen in Cunter )
Nach der Wanderung mit der RHB (Rhätische Bahn) (www.sbb.ch für Fahrplan) ab Thusis wieder zurück nach Tiefencastel zum Auto. (16 Min. Bahnfahrt)
Alternative: Falls Partner oder Partnerin nicht bis Obermutten (und schon gar nicht bis Thusis…) wandern will, dann kann er/sie sie mit dem Auto in Obermutten abholen. (Mon – Tiefencastel – Richtung Thusis und bei der Solisbrücke die enge, kurvige Strasse bis Mutten-Obermutten. Dort z.B. im Restaurant „Post“ abmachen. Die Strasse nach Mutten-Obermutten ist abenteuerlich und für geübte FahrerInnen gedacht. Wanderung „nur“ bis Obermutten: ca. 4 Std.










1.2.5Die Viadukte der Albulabahn (Landwasser und Wiesener)

Sehr lohnenswerte Tour. Sie sehen und fotografieren zwei der imposantesten Viadukte der RhB (UNESCO Weltkulturerbe, www.rhb-unesco.ch). Den Wiesner Viadukt (Bild 1) überqueren Sie sogar zu Fuss. Ca. im Juni kann man mit etwas Glück (Zeitpunkt) entlang der Route z.T. dutzende Exemplare der seltenen Blume „Frauenschuh“ entdecken. („Frauenschuh“ ist selbstverständlich streng geschützt. Nicht pflücken/ausgraben)



Marschzeit: ca. 3-3½ Stunden, Bergschuhe empfehlenswert. Ca. 20 Marschminuten vor Filisur hat es einen gut eingerichteten Grillplatz direkt am Wanderweg (beim höchsten Punkt der Wanderung).


Tiefster Punkt: Parkplatz: 972 M.ü.M, höchster Punkt: Grillplatz: ca. 1225 M.ü.M
Anfahrt:
Via Tiefencastel Richtung Albulapass. Bevor die Autostrasse am Ende des Golfplatzes beginnt gegen Filisur aufzusteigen (vor der Brücke über die „Landwasser“) links parkieren.


Marschroute:
Vom Parkplatz der Kiesstrasse Richtung Viadukt (Landwasserviadukt) folgen, welchen Sie unterqueren. Die Strasse geht bald in einen Wanderweg über auf welchem man ca. 1½ Stunden ansteigt bis zum zweiten Viadukt, dem Wiesner Viadukt. Beim Bahnhof direkt neben dem Viadukt hat es ein Restaurant mit Gartenterrasse (ein Eis?).
Danach über den Viadukt Richtung Filisur. Auf dieser Strecke (Ab Viadukt bis Grillplatz) nach dem „Frauenschuh“ Ausschau halten.
Klammer für Eltern:
Die Höhe des Viaduktes „berechnen“:

Stein fallen lassen (nicht werfen) und die Sekunden zählen/stoppen bis er unten aufschlägt.

Höhe (in Metern) = ca. 5 * Sekunden im Quadrat
(s = ½g * t2)
g = Gravitationskonstante (= ca. 9.81 m/s2), s = Strecke, t = Zeit
oder: 3 Sek = ca. 45m, 4 Sek = ca. 80m, 5 Sek = ca. 125m
Klammer geschlossen…
Beim höchsten Punkt die Grillstelle und ab dort gemütlicher Abstieg zum Bahnhof Filisur. Dort hat es ein Restaurant am Bahnhof mit schöner Gartenterrasse…. Vom Bahnhof dem Wanderweg Richtung Alvaneu abwärts folgen und Sie kommen wieder zu Ihrem Auto (ca. 20 Min ab Bahnhof Filisur).
Alternative: Ab Wiesen kann man auch den Zug nach Filisur nehmen (und den Viadukt befahren anstatt begehen…) und erspart sich so ca. 1 ½ Std Fussmarsch (aber auch Frauenschuh und Grillplatz…)

Siehe auch „Bahnmuseum Albula Bergün“ (Sommer und Winter)

1.2.6Rothorn – Arosa

Mit dem Auto via Mon – Tiefencastel – Lenz ca. 30 Minuten bis zur Talstation der Rothornbahn auf der Lenzerheide. Rundfahrtbillet auf das Rothorn, RHB Arosa – Chur, Postauto Chur – Rothornbahn lösen. Ab dem Rothorn ca. 2-3 Stunden (10km) gemütlicher Abstieg via Älplisee und Schwellisee nach Arosa, dort mit der RHB nach Chur und mit dem Postauto wieder zurück zur Talstation der Rothornbahn. Lohnenswerte Aussicht, alles Abstieg (ca. 1‘100 Höhenmeter), Wanderschuhe. Fahrplan: www.sbb.ch.


Betriebszeiten der Bahn: www.lenzerheide.ch (081 385 50 00)

Sommer 2014: Täglicher Betrieb vom 21.06.-19.10.2014 (und Wochenenden wie Pfingsten, etc.)
Variante: vom Rothorn über das „Urdenfürggli“, auf das Weisshorn und von dort mit der Weisshornbahn nach Arosa.

Variante 2: vom Rothorn auf das Aroser „Hörnli“ und mit der Gondelbahn nach Arosa.


(www.arosabergbahnen.ch)





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